Ohne diese 3 wichtigen Soft Skills im Job wirst du scheitern

wichtige Soft Skills im JobWahrscheinlich möchtest du nach deiner Ausbildungs-oder Studienzeit gern schnell einen Job erhalten?

Oder erfolgreich ein Start-up gründen?

So geht es jedenfalls vielen jungen Menschen. Sie wollen schnell erfolgreich sein.

Wie wäre es, wenn ich dir sage, dass du das zum größten Teil selbst in der Hand hast, ob du schnell durchstarten kannst?

Was entscheidet über deinen Erfolg?

Was glaubst du, entscheidet letztendlich darüber, ob du den Job erhältst oder nicht? Oder als Selbstständige/r den Kundenauftrag?

Wenn du zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden bist, stimmen deine erworbenen Qualifikationen. Das bedeutet, dass deine Fachkompetenz bereits für gut und passend befunden worden ist. Davon kannst du erst mal ausgehen. Das ist es also nicht, was entscheidet.

Was im Vorstellungsgespräch folgt, ist ein Check-up der sogenannten Soft Skills.

Soft Skills – was ist das denn?

Unter Soft Skills versteht man deine soziale Kompetenz und viele andere Persönlichkeitsmerkmale wie z.B. deine Belastbarkeit. Im engeren Sinne gehören zu den Soft Skills auch deine Neigungen und Interessen.

Soft Skills werden auch als „weiche Fähigkeiten“ bezeichnet, weil man sie im Gegensatz zu den Hard Facts wie Fachkompetenz nicht richtig messen kann.

Und die Soft Skills sind es letztendlich, über die du dich dann gegen deine Mitbewerber durchsetzen kannst. Sie entscheiden maßgeblich über deinen Erfolg.

Ok, und warum sind Soft Skills so wichtig?

Die meisten Menschen arbeiten entweder in Teams oder haben Kundenkontakt. Das heißt sie arbeiten mit anderen Menschen.

Damit Teams funktionieren oder du etwas verkaufen kannst, brauchst du bestimmte Fähigkeiten, die dich mit anderen kooperieren lassen.

 

Das Geheimnis des Erfolgs ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.              Henry Ford

 

Deine soziale Intelligenz nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Wenn du dich sozial intelligent verhältst, bist du in der Lage, andere zu verstehen und dich ihnen gegenüber klug zu verhalten. Es geht um deine eigene Wirkung auf andere.

Und es geht dabei darum, dass du sowohl deine eigenen Ziele als auch die Ziele des Unternehmens oder einer Gruppe von Menschen verfolgen kannst.

Welche Soft Skills sind wichtig?

Arbeitgeber verlangen viel. Sehr viel. Häufig liest sich eine Stellenanzeige wie ein reines Wunschkonzert.

Ich könnte hier 10 oder 20 sehr wichtige Soft Skills aufzählen. Ich entscheide mich hier für nur 3 Dinge.

Diese 3 Soft Skills halte ich für so zentral, das sie über hopp oder topp entscheiden.

Selbstverständlich kannst du diese Soft Skills auch übertragen auf eine selbstständige Tätigkeit, denn da sind deine Kunden ja dein Arbeitgeber. Die, die dich bezahlen.

Für die 3 wichtigsten Soft Skills im Job halte ich:

1. Teamfähigkeit:

Das steht wohl in jeder Stellenanzeige. Ohne die Fähigkeit mit anderen zu kooperieren, wirst du es sehr schwer haben.

Nicht nur, dass du selbst beruflich nicht sehr weit kommen wirst. Du bremst auch dein Team oder Unternehmen unglaublich aus, wenn du nicht teamfähig bist.

Teamfähig zu sein bedeutet, dass du je nach Situation mal nachgibst und mal das Zepter in die Hand nimmst.

Es geht nicht darum, ein „Ja-Sager“ zu werden. Manchmal ist ein Nein für das Team sehr wichtig.

Wichtig und gefragt ist, zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Einfühlungsvermögen das Team als Ganzes und damit die Unternehmensziele voran zu bringen.

Teamfähigkeit solltest du bereits in der Schule gelernt haben. Du kannst und solltest deine soziale Kompetenz allerdings immer weiter entwickeln.

TIPP:

Wenn du deine Teamfähigkeit weiter ausbauen möchtest, probiere mal folgendes:

Wenn dich jemand um etwas bittet, atme tief durch und mach eine Pause. Plappere nicht sofort darauf los, sondern frag dich: „Was will mein Gegenüber gerade erreichen? Welches Ziel steht dahinter?“

Und dann fragst du dich: „Wie kann ich das mit meinen eigenen Zielen in Einklang bringen?“

Was das bringt? Du erhältst eine andere Perspektive. Einen anderen Fokus.

Du denkst nicht zuerst an dich und was du willst.

Im Gegenteil: Du legst den Fokus auf dein Gegenüber. Und dann versuchst nach Möglichkeiten zu suchen, wie sich dein Ziel und das Ziel deines Gegenübers verbinden lassen.

2. Belastbarkeit:

Vermutlich kennst du das bereits aus der Schule oder deiner Ausbildung: Die Anforderungen und die Schnelligkeit nimmt stetig zu. Wir haben immer mehr Arbeit in immer weniger Zeit mit immer weniger Mitarbeitern zu bewerkstelligen.

Da hilft es, wenn du in stressigen Situationen nicht den Kopf verlierst und Ruhe bewahren kannst.

Es geht nicht um „höher, schneller, weiter“. Das würde direkt in den Burn-out führen.

Vielmehr geht es darum, dass du die Fähigkeit des Überblicks, ein gutes Selbstmanagement und eine gewisse Gelassenheit entwickelst. Und darum, dass du deine beste Leistung auch in Stressphasen abrufen kannst.

TIPP:

Sicher kennst du auch stressige Situationen. Meistens versuchen wir dann noch mehr Bälle in noch kürzerer Zeit zu jonglieren. Genau das ist eine Sackgasse.

Versuch einen Gang runterzuschalten.

Dich rauszunehmen.

Durchzuatmen.

Und dann schau mal von oben auf die Situation rauf. Was würdest einem Freund raten, der in dergleichen Situation ist? Wie sollte der Freund sich verhalten?

Der Abstand hilft, nicht emotional in der Situation gefangen zu bleiben. Neu zu denken. Und neu zu bewerten.

3. Entschlossenheit:

Heute hü, morgen hott?

Das kommt selten gut an.

Entscheidungen wohl überlegt zu treffen und sie dann entschlossen umzusetzen, das ist gefragt. Nicht das Fähnchen in den Wind zu hängen. Sondern zupackend die Herausforderungen anzugehen.

Diese wichtige Schlüsselkompetenz solltest du unbedingt schon während deiner Ausbildungszeit entwickeln.

Entschiedenheit ist wie ein Muskel, der trainiert werden will.

TIPP:

Wann immer es geht, versuche möglichst schnell eine Situation zu erfassen und dich dann schnell zu entscheiden.

Fang mit ganz kleinen Dingen an, die einfach sind. Nimm eine Speisekarte und entscheide dich innerhalb von 10 Sekunden, was du bestellen wirst. Worauf hast du Lust? Trainiere dein Bauchgefühl! Bestelle und dann bleib dabei. Und freu dich darüber und bereue nicht.

Wenn das gut klappt, nimm dir größere Dinge vor. Willst du in den Urlaub nach Portugal oder lieber Spanien? Lege Kriterien für deine Entscheidung fest und dann mach Nägel mit Köpfen.

Fazit:

Als erstes solltest du mal eine Bestandsanalyse machen:

  • Welches sind deine persönlichen Stärken?
  • Welche Soft Skills bringst du schon mit?

Am besten du schreibst das für dich selbst erst mal auf.

Und dann frage andere Menschen aus deinem Umkreis:

  • Was sagen sie über dich?
  • Worin sehen sie deine persönlichen Stärken?
  • Gibt es vielleicht auch Schwächen?

Hol dir aktiv ein Feedback ein. Wir haben alle unsere blinden Flecken.

Und dann entwickle dich persönlich weiter – schon während deiner Ausbildungs- und Studienzeit!

Und wie immer gilt:

Sei mutig und mach dein Ding!

Anja

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