Erfolgsgeschichten – was beschäftigt andere:

Erfolge

Nichts motiviert mehr, als die Erfolgsgeschichten von anderen zu lesen.

Als zu sehen, dass du nicht allein bist und wie es andere geschafft haben.

Hier findest du eine kleine Auswahl von Erfolgsgeschichten von jungen Menschen, die bei der Berufswahl nicht wussten, für was sie sich entscheiden sollten oder andere Schwierigkeiten hatten.

Alle Geschichten sind sehr individuell und einzigartig. Jeder hat seine Probleme und Themen, die für ihn oder sie schwierig sind.

Lies dir die Geschichten durch und schau mal, ob du dich vielleicht mit der einen oder anderen identifizieren kannst.

Achtung: Namen sind aus Datenschutzgründen geändert, die Geschichten sind real:

Katrin (19 Jahre):

Katrin hat ein durchschnittliches Abitur gemacht von 2,8. Eigentlich ist sie sich sicher, dass sie Erzieherin werden will. Doch da sind eine Menge Zweifel:

  • Sie fragt sich, ob das Studium etwas für sie ist. Das Lernen fiel ihr nie so leicht.
  • Was soll sie mit nur Pädagogik anfangen?
  • In ihrem Wirtschaftspraktikum im Reitstall war sie den ganzen Tag mit Kindern zusammen und fand das sehr anstrengend. Ist das dann trotzdem etwas für sie?
  • Oder soll sie vielleicht doch lieber Grundschullehrerin werden?

So dreht sie sich die ganze Zeit im Kreis. Hinzu kommt, dass viele in ihrem Umfeld sie zusätzlich verunsichern. „Wieso willst du denn Erzieherin werden? Du hast doch Abitur!“

In dem Coaching findet sie heraus, dass die Arbeit mit Kindern total ihr Ding ist und dass es für sie selbst genau das Richtige ist. Sie gibt sich die Erlaubnis, sich über alle anderen gut gemeinten Ratschläge hinwegzusetzen und entschließt sich letztlich für das Studium als Erzieherin.

Thomas, 24 Jahre

Thomas musste seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann wegen einer Langzeiterkrankung abbrechen, die durch einen schlimmen Schicksalsschlag in der Familie ausgelöst wurde. Nun möchte er den gleichen Ausbildungsberuf noch einmal beginnen, da er ihm Spaß gemacht hat. Er weiß allerdings nicht, wie er den Abbruch und die nachfolgende „Auszeit“ dem potentiellen Arbeitgeber „verkaufen“ soll.

Wir erarbeiten gemeinsam eine gute Bewerbungsstrategie und bringen seine Unterlagen auf Vordermann. Zusätzlich üben wir die schwierige Gesprächssituation ein, die auf ihn wartet. Nach nur 5 schriftlichen Bewerbungen bekommt Thomas die Zusage für den Lieblingsausbildungsplatz bei der bevorzugten Ausbildungsstätte.

Sophie, 18 Jahre:

Sie hat Abitur und das gesellschaftliche Profil gewählt.  Generell mag sie viele Fächer gern und hat viele Interessen.

Sie hat beim Finanzamt ein Wirtschaftspraktikum absolviert, die sie am liebsten sofort eingestellt hätten. Sie fragt sich allerdings, was sie daran toll fand außer den Rahmenbedingungen wie eine gute Bezahlung und die wartende Verbeamtung.

Sie weiß, dass sie gern studieren möchte und nicht soweit weg will, da sie sehr heimatverbunden ist. Es fällt ihr generell eher schwer, sich zu entscheiden.

Am Ende unserer Arbeit grenzt sie ihre Möglichkeiten auf zwei ähnliche Studiengänge ein und wird sich nach Zusage der Studienplätze ggf. nach dem Bauchgefühl für eins von beiden entscheiden. Dies will sie auch abhängig vom Standort machen.

Susanne, 32 Jahre:

Susanne hat den mittleren Schulabschluss und bereits eine Ausbildung zur Schornsteinfegerin abgeschlossen, in der sie danach allerdings nie gearbeitet hat.

Nach ihrer Ausbildung hangelt sie sich von Job zu Job als Kite-Lehrerin und Kellnerin. Sie möchte eine weitere Ausbildung machen. Sie weiß, dass sie gern mit Menschen arbeiten möchte und gern draußen ist, also keinen typischen Bürojob will. Auch ihre Stärken kennt sie sehr gut. Sie hat schon konkrete Ideen, denkt allerdings, dass es für sie nicht den richtigen Job gibt. Das blockiert sie sehr und lässt ihre Gedanken ständig kreisen. Panik macht sich breit.

Zunächst erarbeiten wir ihre Persönlichkeit und Wünsche im Überblick. Mit sehr viel Struktur und einem Schritt für Schritt Plan erkennt sie, was die nächsten Schritte sind. Sie entscheidet sich für eine Ausbildung zur Erlebnispädagogin und möchte später noch die Ausbildung zum Trekking Guide machen. Damit ist sie sichtlich erleichtert und glücklich.

Hannes, 18 Jahre:

Hannes hat den mittleren Schulabschluss und bereits mehrere Praktika in den unterschiedlichsten Bereichen (Handwerk, Polizei, Sport..) absolviert. Die Bundeswehr hält er auch für eine Möglichkeit. Weiter zur Schule gehen, kommt für ihn nicht in Frage. Nun macht er ein FSJ, weil er einfach nicht weiß, was er machen soll. Er dreht sich im Kreis.

Er will, dass die Arbeit Spaß bringt und hat Schwierigkeiten, das „Richtige“ zu finden. Er hält sich für handwerklich begabt, hat aber nicht richtig Lust dazu.

Nachdem wir seine Interessen und Stärken analysiert und bewertet haben, entscheidet er sich schließlich für eine Ausbildung als Fitnesskaufmann.

Anna, 24 Jahre:

Anna hat den Realschulabschluss. Das Abitur musste sie aufgrund einer Langzeiterkrankung abbrechen. Sie ist sehr verunsichert, da sie mit 24 Jahren deutlich älter als viele andere bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist. Außerdem weiß sie nicht, wie sie ihre Krankheit in der Bewerbung gut „verpacken“ kann.

Wir erarbeiten ihre Interessen und Stärken. Am Ende entschließt sie sich für die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Damit fühlt sie sich wohl und erhält auch die Zusage.